Joint Venture von VARTA Microbattery und Volkswagen
Menziken, 25. September 2009 - VARTA Microbattery und Volkswagen wollen, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden, eine Forschungskooperation gründen, um die Entwicklung künftiger Batteriesysteme in Fahrzeugen mit Elektroantrieb weiter zu forcieren. Ziel ist die Verbesserung der Leistungseigenschaften dieser Batterien, mit der beide Unternehmen zu einer stärkeren Marktpräsenz von Elektrofahrzeugen beitragen wollen.
Die VARTA Microbattery GmbH verspricht sich von der Kooperation, die Forschung und Entwicklung einer technologisch wettbewerbsüberlegenen und preislich konkurrenzfähigen Lithium-Ionen Batteriezelle voranzutreiben. Die Forschungsaktivitäten sind am Firmensitz der VARTA Microbattery GmbH in Ellwangen geplant. Das Projekt ist zunächst auf vier Jahre ausgelegt.
Der Kooperation will VARTA Microbattery umfassendes Know-how im Bereich Lithium-Ionen Batterien sowie innovative Fertigungstechnologie beisteuern. Außerdem bietet man in Ellwangen ein ideales Umfeld für die Erforschung der zukünftigen Lithium-Ionen Batteriegeneration. VARTA Microbattery verfügt über eine mehr als 100jährige Erfahrung im Bereich verschiedener elektrochemischer Systeme von Lithium bis hin zu Metall-Luft Systemen sowie deren Erforschung, Entwicklung und Produktion.
Ausschlaggebend für die Kooperation mit Volkswagen ist die Bündelung der herausragenden Kompetenzen beider Unternehmen. Maximale Synergien sollen genutzt und wirtschaftliche Prozesse etabliert werden. Zudem steht die Erforschung von neuen chemischen Systemen auf Basis Lithium im Vordergrund.
„Die Marktaussichten für Lithium-Ionen Batterien sind prächtig. Die VARTA Microbattery GmbH stellt mit dieser Forschungskooperation die Weichen für eine Weiterentwicklung dieser Zukunftstechnologie am Standort Deutschland“, sagte Herbert Schein, CEO der VARTA Microbattery GmbH anläßlich des neuen Engagements.
VARTA Microbattery GmbH ist eine 100% Tochter der Montana Tech Components AG. Von Eigentümerseite sind sich DDr. Michael Tojner, Präsident des Verwaltungsrates, und Mag. Klaus Sernetz, CEO, einig: “Das Joint Venture stellt eine große Chance für unser Unternehmen dar, eine führende Rolle im Bereich dieser entscheidenden Zukunftstechnologie zu erlangen und spiegelt unsere langfristige Vision im Batteriegeschäft wieder.“