Montana Tech Components trotzt Wirtschaftkrise
Menziken, 20. April 2010 - Das Schweizer Unternehmen Montana Tech Components AG hat sich am Höhepunkt der Wirtschaftskrise – im Jahr 2009 – gut behaupten können. Dies zeigt sich auch in den Financials 2009, die jetzt präsentiert wurden.
Financials 2009:
Montana Tech Components AG (MTC) konnte das operative Ergebnis des Konzerns (EBIT) trotz eines Umsatzrückganges von rund 13% auf EUR 13.6 Mio. steigern.
Alle drei Divisionen – Aerospace und Industrial Components, Metal Tech und Varta Micro Power – weisen im Jahr 2009 operativ positive Ergebnisse aus. Erstmals konnte 2009 zudem ein Konzernüberschuss von rund EUR 4.6 Mio. erzielt werden. Das Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich um 24% auf rund EUR 124 Mio. Dies entspricht somit einer Eigenkapitalquote von 34%. Die Nettoverschuldung des Konzerns verringerte sich von EUR 128 Mio. auf EUR 101 Mio.
Der konsolidierte Cash Flow aus der Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit erreichte knapp EUR 9 Mio. im Geschäftsjahr 2009 nach EUR 5 Mio. im Geschäftsjahr 2008. Besonders erfreulich stellte sich der Anstieg des Cash Flows aus der Geschäftstätigkeit von EUR 15 Mio. auf EUR 34 Mio. dar.
CEO Klaus Sernetz ist mit der Konzernperformance 2009 unter dem Aspekt der Wirtschaftskrise außerordentlich zufrieden und sieht die Diversifikation im Konzern als eine der Erfolgskomponenten für die „Krisenfestigkeit“.
Corporate Actions 2009:
Im Jahr 2009 wurden zwei erfolgreiche Kapitalerhöhungen unter den bestehenden Aktionären durchgeführt, welche dem Konzern rund EUR 28 Mio. zugeführt haben.
Das Umtauschangebot an die Minderheitsaktionäre der Alu Menziken Holding AG wurde im Januar 2010 erfolgreich abgeschlossen. Montana Tech Components hält somit mehr als 98% der Kapitalanteile bzw. mehr als 99% der Stimmanteile an der Alu Menziken Holding AG. Die Ausbuchung der Minderheitenanteile hatte einen positiven Effekt auf das Jahresergebnis des MTC-Konzerns.
Investitionen 2009:
2009 wurden in den Divisionen Investitionen in Höhe von rund EUR 21 Mio. getätigt, wovon alleine auf die Realisierung des neuen Aerospace-Werkes in Rumänien EUR 12 Mio. entfielen.
Darüber hinaus hat Varta Micro Power zwei Beteiligungen im Bereich der Forschung und Entwicklung realisiert, eine 50%-ige Beteiligung an einem Joint Venture mit Volkswagen zur Forschung an der zukünftigen Generation von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge und Plug-In Hybridfahrzeuge und eine 19%-ige Beteiligung an einer Kooperation mit der Technischen Universität Graz zur Forschung und Entwicklung leistungsstarker Lithium-Ionen-Gerätebatterien. Diese Investitionen in die Zukunft sollen Varta Micro Power mittelfristig neue Perspektiven eröffnen.
Ergebnisse der Geschäftsbereiche:
Das Ergebnis des Geschäftsbereiches Aerospace und Industrial Components wurde maßgeblich vom gravierenden Rückgang der Umsätze und Ergebnisse der Alu Menziken Extrusion AG sowie von Anlaufverlusten der UACE Rumänien geprägt.
Mitarbeiter:
Die Anzahl der weltweit tätigen Mitarbeiter musste aufgrund der Wirtschaftslage von 2.817 auf 2.570 reduziert werden, die Restrukturierungskosten haben das operative Ergebnis belastet. Die Geschäftsleitung geht für das Geschäftsjahr 2010 davon aus, dass voraussichtlich keine weiteren größeren Restrukturierungen notwendig sein werden.
Ausblick 2010:
Klaus Sernetz geht davon aus, dass der Tiefpunkt der Wirtschaftskrise durchschritten wurde und in den Geschäftsbereichen die „Hausaufgaben“ zur Senkung der Kosten, in Anpassung an die neuen Marktgegebenheiten, durchgeführt und finanziell 2009 abgebildet wurden.
Die Guidance 2010:
Umsatzanstieg moderat (+5%), jedoch starkes Ergebniswachstum 2010 vor allem durch den Turn Around der Alu Menziken Extrusion AG, den Produktionsstart des neuen Werkes in Rumänien und eine weitere Ergebnisverbesserung der Division Varta Micro Power.
Der Quartalsbericht für das 4. Quartal 2009 ist mit heutigem Datum auf der Homepage verfügbar.